Was ist Resilienz?


Resilienz stammt aus dem lateinischen Wort „resilire“ und bedeutet soviel wie abprallen, zurückprallen - eine

Widerstandsfähigkeit & psychische Stärke.


Die schädigende Wirkung „prallt“ an Menschen mit Resilienz gewissermaßen ab. Resilienz bedeutet im erweiterten Sinne, diese Krisen nicht nur zu überstehen, sondern an ihnen auch noch zu wachsen, durch sie stärker zu werden.

Dein Termin

Die Schlüssel zur Resilienz

 

  1. Lebensfreude / Optimismus
  2. Positive/konstruktive innere Kommunikation
  3. Selbstwirksamkeit / Proaktivität
  4. Positives Selbstbild / Selbstwertschätzung
  5. Realistische Ziele / ein Lebensplan, der begeistert
  6. Emotionale Intelligenz / Freundesnetzwerk
  7. Glaubenssätze und Werte, die dich stärken
  8. Spirituelle Anbindung / Zugehörigkeit


Resilient zu sein bedeutet nicht, unverletzbar oder gefühllos zu sein. Auch wenn resiliente Menschen vielleicht eine dickere Haut haben, können sie durchaus verzweifelt, wütend, ärgerlich und geschockt sein. Sie sind keineswegs unverletzbar.

Doch im Unterschied zu weniger resilienten Menschen können sie problematische Zustände oft besser verarbeiten.

Statt zu resignieren, handeln sie proaktiv, um ihre Lebenssituation zu gestalten und zu verbessern. Dadurch versetzen sie sich selbst in emotionale Zustände, die ihnen Kraft geben und in denen sie ihre Kraft wieder spüren. Sie bleiben nicht dauerhaft in der Ohnmacht stehen und sind in der Lage, sich zu helfen – und sich helfen zu lassen.


Das eigene Potenzial zu kennen, stärkt die Resilienz. Menschen mit einer stark ausgeprägten Resilienz haben eine Verbindung zu ihrem inneren Potenzial, ihren Ressourcen und Qualitäten.

Es ist, wie es ist, aber es wird das sein, was du daraus machst!


Spare deine Kräfte, erhöhe deine Wirkkraft!

Es gibt Situationen, auch kollektive Situationen, die man weder lieben noch sofort verändern oder verlassen kann. Es wird leichter, wenn du es zunächst einfach akzeptierst und alles tust, was möglich ist, um dich weiterzuentwickeln.

Fokussiere dich auf das, was du wirklich willst, und habe einen Plan.

Bedenke immer: Deine Welt ist ein Spiegel deiner Glaubenssätze, deines Bewusstseins, deiner Ausrichtung und deiner Handlungen. Liebe so viel du kannst, von dort aus, wo du gerade stehst. Habe keinen Widerstand und übernimm Verantwortung für dein Erleben, das unter anderem durch deine Entscheidungen, bewusst oder unbewusst, mit beeinflusst wird.


In der Resilienzforschung wird häufig beschrieben, dass resiliente Menschen selbstwirksam sind. Das heißt, dass sie daran glauben, etwas bewirken zu können und damit in ihrem eigenen Leben wieder eine aktive, schöpferische Rolle einnehmen.

Und wenn sie bestimmte Dinge im Außen nicht verändern können, finden sie kreative und konstruktive Wege, damit umzugehen.

Nach diesen einführenden Bemerkungen stellt sich nun die wichtige Frage, wie die Resilienz durch Coaching, Bewusstseinstraining und praktische Begleitung gestärkt werden kann.


Resilienz zu entwickeln ist ein evolutionärer Prozess. Wenn jemand im Erwachsenenalter beschließt, stärker zu werden, um aus einer Opferhaltung herauszukommen und eine aktive, gestaltende Rolle einzunehmen, so geht das meiner Erfahrung nach nicht von heute auf morgen. Es setzt einen Entwicklungsprozess beziehungsweise Entfaltungsprozess voraus, für den der Mensch die Verantwortung übernimmt. Dabei kann es auch gefühlte Rückschläge geben. Eine lebens- und selbstbejahende Haltung ist die Voraussetzung, sie muss trainiert werden.


Im Verlauf des Entfaltungsprozesses wird das eigene Wertbewusstsein, der Selbstwert, gestärkt. Es bildet sich die Überzeugung heraus, einzigartig und wertvoll zu sein. In einem Resilienz-Training geht es somit vor allem um ein positives und kraftvolles Selbstbild. Dabei können förderliche Werte und Glaubenssätze helfen. Diese zu entwickeln, ist ein wichtiger Schritt.


Gleichzeitig entsteht eine konstruktive innere Kommunikation, die das Selbstbild stärkt, statt es wie bisher durch selbstkritische und sabotierende Gedanken zu torpedieren. Jetzt ist es möglich, einen Lebensplan zu entwickeln, der die eigene Begeisterung weckt – oder eine nicht mehr aktuelle Lebensplanung upzudaten oder upzugraden.


Und hier sind noch drei ganz wichtige Faktoren, die in einem derartigen Prozess nicht fehlen dürfen: gut für sich selbst sorgen lernen, Ja sagen zu den eigenen Gefühlen und Lachen / Lebensfreude. Diese drei Faktoren gehören, last but not least, unbedingt dazu.